____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__None____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__1____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionsversicherungPensionsversicherung

Das Pensionsharmonisierungsgesetz bringt ab 1.1.2005 ein einheitliches Pensionsrecht für alle Erwerbstätigen, die zu diesem Zeitpunkt das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

1      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Allgemeines PensionsgesetzPensionsgesetz:allgemeines (APG)

1.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Geltungsbereich

Das APG gilt für:

Ausgenommen vom Geltungsbereich des APG sind Personen, die am 1.1.2005 bereits das 50. Lebensjahr vollendet haben. Hinsichtlich der Korridorpension und der Schwerarbeitspension gibt es Übergangsregelungen. Auf dem Pensionskonto des APG werden alle erworbenen Zeiten als Beitragszeiten. Auf alle vom Wirkungsbereich des APG erfassten Personen sind weiter die pensionsrechtlichen Bestimmungen des ASVG, GSVG und BSVG anzuwenden, soweit im APG nichts anderes bestimmt wird. Dies gilt zB für Hinterbliebenenpensionen.

1.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Leistungen nach dem APG

AlterspensionAlterspension

§ 4 APG regelt den Anspruch auf Alterspensionen, und zwar für jene Personen, die ab 1.1.2005 ins Erwerbsleben treten.

KorridorpensionKorridor:pension

Diese Pension ist im APG geregelt, gilt aber auch für Versicherte, die vor dem 1.1.1955 geboren sind.

SchwerarbeitspensionSchwerarbeitspension – ab 1.1.2007

Als Schwerarbeit gelten gemäß Verordnung:

Ein unverbindlicher Arbeitsbehelf des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der Berufsgruppen nennt, die Schwerarbeit verrichten, dient der Pensionsversicherungsanstalt als Grundlage zur Beurteilung von Anträgen aus diesem Versicherungsfall (Schwerarbeitsliste).

1.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ausmaß der Pensionsleistungen

Das Ausmaß der monatlichen Bruttoleistung der Alterspension nach dem APG ergibt sich aus der bis zum Zeitpunkt des Stichtages ermittelten Gesamtgutschrift geteilt durch 14. Bei einem Pensionsantritt vor Erreichung des Regelpensionsalters vermindert sich die Pension um 0,35% für jeden Monat des früheren Pensionsantrittes; höchstens um 15% der Leistung. Bei einem Pensionsantritt nach Vollendung des Regelpensionsalters erhöht sich die monatliche Bruttoleistung pro Monat um 0,35%.Das sind pro Jahr 4,2%, insgesamt höchstens 12,6%. Für den Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit (Erwerbstätigkeit) gibt es Sonderregelungen. Die Höhe der Hinterbliebenenpensionen sowie das Ausmaß der Abfindung wurden im ASVG, GSVG und BSVG geregelt.

1.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionskontoPensions:konto

Beim Pensionsversicherungsträger ist für alle Versicherten seit 1.1.2005 ein Pensionskonto eingerichtet, auf dem die Pensions­anwartschaften eingetragen werden. Der Kontoprozentsatz beträgt 1,78% pro Versicherungsjahr. Der ermittelte Betrag wird jährlich aufgewertet. Auf Verlangen von Versicherten ist der Pensionsversicherungsträger – erstmals ab 1.1.2008 – verpflichtet, eine Mitteilung über das Pensionskonto zu erstellen (Kontomitteilung). Diese Kontomitteilung ist unverbindlich und soll auch elektronisch eingesehen werden können.

1.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____ParallelrechnungPensionen:Parallelrechnung für alle Unter-50-Jährigen

Da ab 1.1.2005 mit Ausnahme der Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben - das neue Recht gilt, müssen die bisher erworbenen Anwartschaften in das neue System übertragen werden. Dies erfolgt mittels einer Parallelrechnung, bei der zwei fiktive Pensionen berechnet werden. In beiden Fällen wird der gesamte Versicherungsverlauf herangezogen. Die erste Pension wird nach der Pensionsreform 2003/2004 berechnet. Die zweite Pension wird nach dem Pensionskontorecht errechnet. Die tatsächliche Pension wird nach dem Pro-rata-temporis-Prinzip ermittelt: Hat der Versicherte etwa 45 Versicherungsjahre von denen 30 in das alte und 15 Jahre in das neue System fallen, dann besteht die Pension aus der Summe von 30/45 der Pension nach altem Recht und 15/45 der Pension nach neuem Recht. 

1.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen

Das Allgemeine Pensionsgesetz ist mit 1.1.2005 in Kraft getreten, die Regelungen über die Schwerarbeitspension mit 1.1.2007. Übergangsbestimmungen sind va für Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben vorgesehen. Weitere Übergangsbestimmungen betreffen Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben hinsichtlich der Korridor- und Schwerarbeitspension, und weibliche Versicherte hinsichtlich des Anfallsalters der Alterspension.

2      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Pensionsrecht nach ASVG ("AltrechtPensionen:Altrecht")

Personen, die am 31.12.2004 das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben, sind von der Pensionsharmonisierung nicht erfasst. Für diese Gruppe gelten weiter die Bestimmungen des ASVG, BSVG, FSVG und GSVG für die Anspruchsvoraussetzungen und für die Berechnung der Pensionshöhe. Die neuen Versicherungsfälle Korridorpension und Schwerarbeitspension sind jedoch auch für diese Versichertengruppe anzuwenden.

Versicherungsfälle nach ASVG

In der Pensionsversicherung der Arbeiter- und Angestellten (ASVG) gibt es die Versicherungsfälle:

Das Pensionsfeststellungsverfahren wird nur auf Antrag des/der Versicherten eingeleitet. Ein Antrag auf krankheitsbedingte Pension ist vorrangig ein Antrag auf Rehabilitation.

3      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Alterspensionen

3.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____AlterspensionAlterspension (Regelalterspension) (ASVG)

Die folgenden Anspruchsvoraussetzungen gelten für Personen, die vor dem 1.1.1955 geboren sind:

Ab dem Jahre 2024 erfolgt für Frauen eine stufenweise Angleichung des Frauenpensionsalters an das Regelpensionsalter der Männer.

Bonifikation für PensionsaufschubPensions:aufschub

Nimmt eine Person die Alterspension erst nach Vollendung des Regelpensionsalters in Anspruch, so wird die Leistung erhöht (Bonifikation). Der Bonus beträgt für jedes Jahr des Pensionsaufschubs 4,2% (pro Monat 0,35%) der Pensionsleistung. Der so erhöhte Steigerungsbetrag darf 91,76% nicht übersteigen. Sollte die Wartezeit für die Alterspension erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt sein, gebührt die Erhöhung erst ab diesem Zeitpunkt.


Alterspension und Erwerbstätigkeit

Seit 1.10.2000 hat eine Erwerbstätigkeit auf eine normale Alterspension keinen Einfluss mehr. Wenn neben dem Bezug einer normalen Alterspension Pensionsbeiträge entrichtet werden, gebührt ab 1. Jänner des folgenden Kalenderjahres (erstmals ab 1.1.2005) eine Pensionserhöhung. Die Beiträge werden mit einem Faktor multipliziert, der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durch Verordnung festgesetzt ist.

3.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Vorzeitige Alterspension bei langer VersicherungsdauerVersicherungsdauer:lange

Durch die Bestimmungen der Pensionssicherungsreform 2003 wurde dieser Versicherungsfall stufenweise abgeschafft. Der Zugang ist nur mehr für bestimmte Jahrgänge möglich.

Die folgenden Anspruchsvoraussetzungen gelten für Personen, die vor dem 1.1.1955 geboren sind:

Eine weggefallene vorzeitige Alterspension lebt mit dem Tag nach Ende der Erwerbstätigkeit bzw der Urlaubsentschädigung/-abfindung wieder auf. Dies setzt eine Meldung voraus.

Sonderbestimmung bei geförderter AltersteilzeitAltersteilzeit

Hat die geförderte Altersteilzeit schon vor dem 1.4.2003 zu laufen begonnen, beträgt das Antrittsalter für die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer

sofern nicht nach der "HacklerregelungHacklerregelung" ein früherer Pensionsantritt möglich ist.


3.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____"Hacklerregelung" für LangzeitversicherteHacklerregelung:Langzeitversicherte

Es gibt zwei Gruppen von Langzeitversicherten:

Sonderbestimmungen gelten für Versicherte, deren geförderte Altersteilzeitvereinbarung schon vor dem 1.1.2003 zu laufen begonnen hat und die nunmehr von der Verlängerung der Hacklerreglung erfasst werden. Diese können die vorzeitige Alterspension trotzdem zu dem seinerzeit vereinbarten Zeitpunkt in Anspruch nehmen. Das Antrittsalter für die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer beträgt

(Sofern nicht nach Hacklerregelung ein früherer Pensionsantritt möglich ist). Diese Personen sind aufgrund der entsprechenden Bestimmungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes hinsichtlich des Rechtes, die Pension nicht zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen, geschützt.

Anspruchsvoraussetzungen

Eintritt des Versicherungsfalls:


Wenn die Anspruchsvoraussetzungen für die "Hacklerregelung für SchwerarbeiterInnen" (Alter, Beitragsmonate, Schwerarbeit) zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits einmal erfüllt waren, bleibt der Anspruch auf diese Pensionsart auch bei einer späteren Antragstellung gewahrt. Als Beitragsmonate für die beiden Hacklerregelungen, gelten die bis zum 31.12.2004 erworbenen Zeiten:

Alle ab 1.1.2005 erworbenen Versicherungszeiten werden als Beitragszeiten für die "Hacklerregelungen" berücksichtigt.

Für Männer mit Geburtsdatum ab dem 1.1.1954 ist das frühestmögliche Anfallsalter die Vollendung des 62. Lebensjahres. Für Frauen mit Geburtsdatum ab dem 1.1.1959 wird das Antrittsalter stufenweise von 57 auf 62 Jahre angehoben.

Für die Erfüllung der 540 Beitragsmonate zählen nur mehr Zeiten der Erwerbstätigkeit, höchstens 60 Monate der Kindererziehung und höchstens 30 Monate des Präsenz-/Zivildienstes.

Die Abschläge betragen 4,2% pro Jahr der Inanspruchnahme vor dem Regelpensionsalter.

Wegfallsbestimmung:

Decken sich Beitragsmonate einer freiwilligen Versicherung mit Ersatzmonaten (zB Arbeitslosengeldbezug, Bezug von Notstandshilfe, Krankengeldbezug), so gelten bei Inanspruchnahme der 'Hacklerregelung' diese Monate als Monate der freiwilligen Versicherung. Eine weggefallene vorzeitige Alterspension lebt mit dem Tag nach Ende der Erwerbstätigkeit bzw. der Urlaubsentschädigung/-abfindung wieder auf. Dies setzt eine Meldung durch den Pensionisten voraus.


Übergangsbestimmung - Vorzeitige AlterspensionAlterspension:vorzeitige

Vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer

Männer geboren

Frauen geboren

Frühest möglicher Pensionsantritt

Anfallsalter

Männer

Frauen

am 01.01.1944

02.01. - 01.02.1944

02.02. - 01.03.1944

02.03. -31.03.1944

am 01.01.1949

02.01. - 01.02.1949

02.02. - 01.03.1949

02.03. - 31.03.1949

01.02.2006

01.03.2006

01.04.2006

01.05.2006

 

62 J. + 1 M.

57 J. + 1 M.

am 01.04.1944

02.04. - 01.05.1944

02.05. - 01.06.1944

02.06. - 30.06.1944

am 01.04.1949

02.04. - 01.05.1949

02.05. - 01.06.1949

02.06. - 30.06.1949

01.06.2006

01.07.2006

01.08.2006

01.09.2006

 

62 J. + 2 M.

57 J. + 2 M

am 01.07.1944

02.07. - 01.08.1944

02.08. - 01.09.1944

02.09. - 30.09.1944

am 01.07.1949

02.07. - 01.08.1949

02.08. - 01.09.1949

02.09. - 30.09.1949

01.10.2006

01.11.2006

01.12.2006

01.01.2007

 

62 J. + 3 M.

57 J. + 3 M.

am 01.10.1944

02.10. - 01.11.1944

02.11. - 01.12.1944

02.12. - 31.12.1944

am 01.10.1949

02.10. - 01.11.1949

02.11. - 01.12.1949

02.12. - 31.12.1949

01.02.2007

01.03.2007

01.04.2007

01.05.2007

 

62 J. + 4 M.

57 J. + 4 M.

am 01.01.1945

02.01. - 01.02.1945

02.02. - 01.03.1945

02.03. - 31.03.1945

am 01.01.1950

02.01. - 01.02.1950

02.02. - 01.03.1950

02.03. - 31.03.1950

01.06.2007

01.07.2007

01.08.2007

01.09.2007

 

62 J. + 5 M.

57 J. + 5 M.

am 01.04.1945

02.04. - 01.05.1945

02.05. - 01.06.1945

02.06. - 30.06.1945

am 01.04.1950

02.04. - 01.05.1950

02.05. - 01.06.1950

02.06. - 30.06.1950

01.10.2007

01.11.2007

01.12.2007

01.01.2008

 

62 J. + 6 M.

57 J. + 6 M

am 01.07.1945

02.07. - 01.08.1945

02.08. - 01.09.1945

02.09. - 30.09.1945

am 01.07.1950

02.07. - 01.08.1950

02.08. - 01.09.1950

02.09. - 30.09.1950

01.02.2008

01.03.2008

01.04.2008

01.05.2008

 

62 J. + 7 M.

57 J. + 7 M.

am 01.10.1945

02.10. - 01.11.1945

02.11. - 01.12.1945

02.12. - 31.12.1945

am 01.10.1950

02.10. - 01.11.1950

02.11. - 01.12.1950

02.12. - 31.12.1950

01.06.2008

01.07.2008

01.08.2008

01.09.2008

 

62 J. + 8 M.

57 J. + 8 M.

am 01.01.1946

02.01. - 01.02.1946

02.02. - 01.03.1946

02.03. - 31.03.1946

am 01.01.1951

02.01. - 01.02.1951

02.02. - 01.03.1951

02.03. - 31.03.1951

01.10.2008

01.11.2008

01.12.2008

01.01.2009

 

62 J. + 9 M.

57 J. + 9 M.

am 01.04.1946

02.04. - 01.05.1946

02.05. - 01.06.1946

02.06. - 30.06.1946

am 01.04.1951

02.04. - 01.05.1951

02.05. - 01.06.1951

02.06. - 30.06.1951

01.02.2009

01.03.2009

01.04.2009

01.05.2009

 

62 J. + 10 M.

57 J. + 10 M.

am 01.07.1946

02.07. - 01.08.1946

02.08. - 01.09.1946

02.09. - 30.09.1946

am 01.07.1951

02.07. - 01.08.1951

02.08. - 01.09.1951

02.09. - 30.09.1951

01.06.2009

01.07.2009

01.08.2009

01.09.2009

 

62 J. + 11 M.

57 J. + 11 M.

am 01.10.1946

02.10. - 01.11.1946

02.11. - 01.12.1946

02.12. - 31.12.1946

am 01.10.1951

02.10. - 01.11.1951

02.11. - 01.12.1951

02.12. - 31.12.1951

01.10.2009

01.11.2009

01.12.2009

01.01.2010

 

63 J.

58 J.

am 01.01.1947

02.01. - 01.02.1947

02.02. - 01.03.1947

02.03. - 31.03.1947

am 01.01.1952

02.01. - 01.02.1952

02.02. - 01.03.1952

02.03. - 31.03.1952

01.02.2010

01.03.2010

01.04.2010

01.05.2010

 

63 J. + 1 M.

58 J. + 1 M.

am 01.04.1947

02.04. - 01.05.1947

02.05. - 01.06.1947

02.06. - 30.06.1947

am 01.04.1952

02.04. - 01.05.1952

02.05. - 01.06.1952

02.06. - 30.06.1952

01.06.2010

01.07.2010

01.08.2010

01.09.2010

 

63 J. + 2 M.

58 J. + 2 M.

am 01.07.1947

02.07. - 01.08.1947

02.08. - 01.09.1947

02.09. - 30.09.1947

am 01.07.1952

02.07. - 01.08.1952

02.08. - 01.09.1952

02.09. - 30.09.1952

01.10.2010

01.11.2010

01.12.2010

01.01.2011

 

63 J. + 3 M.

58 J. + 3 M.

am 01.10.1947

02.10 - 01.11,1947

02.11. - 01.12.1947

02.12. - 31.12.1947

am 01.10.1952

02.10. - 01.11.1952

02.11. - 01.12.1952

02.12. - 31.12.1952

01.02.2011

01.03.2011

01.04.2011

01.05.2011

 

63 J. + 4 M.

58 J. + 4 M.

am 01.01.1948

02.01. - 01.02.1948

02.02. - 01.03.1948

02.03. - 31.03.1948

am 01.01.1953

02.01. - 01.02.1953

02.02. - 01.03.1953

01.03. - 31.03.1953

01.06.2001

01.07.2011

01.08.2011

01.09.2011

 

63 J. + 5 M.

58 J. + 5 M.

am 01.04.1948

02.04. - 01.05.1948

02.05. - 01.06.1948

02.06. - 30.06.1948

am 01.04.1953

02.04. - 01.05.1953

02.05. - 01.06.1953

02.06. - 30.06.1953

01.10.2011

01.11.2011

01.12.2011

01.01.2012

 

63 J. + 6 M.

58 J. + 6 M.

am 01.07.1948

02.07. - 01.08.1948

02.08. - 01.09.1948

02.09. - 30.09.1948

am 01.07.1953

02.07. - 01.08.1953

02.08. - 01.09.1953

02.09. - 30.09.1953

01.02.2012

01.03.2012

01.04.2012

01.05.2012

 

63 J. + 7 M.

58 J. + 7 M.

am 01.10.1948

02.10. - 01.11.1948

02.11. - 01.12.1948

02.12. - 31.12.1948

am 01.10.1953

02.10. - 01.11.1953

02.11. - 01.12.1953

02.12. - 31.12.1953

01.06.2012

01.07.2012

01.08.2012

01.09.2012

 

63 J. + 8 M.

58 J. + 8 M.

am 01.01.1949

02.01. - 01.02.1949

02.02. - 01.03.1949

02.03. - 31.03.1949

am 01.01.1954

02.01. - 01.02.1954

02.02. - 01.03.1954

02.03. - 31.03.1954

01.10.2012

01.11.2012

01.12.2012

01.01.2013

 

63 J. + 9 M.

58 J. + 9 M.

am 01.04.1949

02.04. - 01.05.1949

02.05. - 01.06.1949

02.06. - 30.06.1949

am 01.04.1954

02.04. - 01.05.1954

02.05. - 01.06.1954

02.06. - 30.06.1954

01.02.2013

01.03.2013

01.04.2013

01.05.2013

 

63 J. + 10 M..

58 J. + 10 M.

am 01.07.1949

02.07. - 01.08.1949

02.08. - 01.09.1949

02.09. - 30.09.1949

am 01.07.1954

02.07. - 01.08.1954

02.08. - 01.09.1954

01.09. - 30.09.1954

01.06.2013

01.07.2013

01.08.2013

01.09.2013

 

63 J. + 11 M.

58 J. + 11 M.

am 01.10.1949

02.10. - 01.11.1949

02.11. - 01.12.1949

02.12. - 31.12.1949

am 01.10.1954

02.10. - 01.11.1954

02.11. - 01.12.1954

02.12. - 31.12.1954

01.10.2013

01.11.2013

01.12.2013

01.01.2014

 

64 J.

59 J.

am 01.01.1950

02.01. - 01.02.1950

02.02. - 01.03.1950

02.03. - 31.03.1950

am 01.01.1955

02.01. - 01.02.1955

02.02. - 01.03.1955

02.03. - 31.03.1955

01.02.2014

01.03.2014

01.04.2014

01.05.2014

 

64 J. + 1 M.

59 J. + 1 M.

am 01.04.1950

02.04. - 01.05.1950

02.05. - 01.06.1950

01.06. - 30.06.1950

am 01.04.1955

02.04. - 01.05.1955

02.05. - 01.06.1955

02.06 - 30.06. 1955

01.06.2014

01.07.2014

01.08.2014

01.09.2014

 

64 J. + 2 M.

59 J. + 2 M.

am 01.07.1950

02.07. - 01.08.1950

02.08. - 01.09.1950

02.09. - 30.09.1950

am 01.07.1955

02.07. - 01.08.1955

02.08. - 01.09.1955

02.09. - 30.09.1955

01.10.2014

01.11.2014

01.12.2014

01.01.2015

 

65 J. + 3 M.

59 J. + 3 M.

am 01.10.1950

02.10. - 01.11.1950

02.11. - 01.12.1950

02.12. - 31.12.1950

am 01.10.1955

02.10. - 01.11.1955

02.11. - 01.12.1955

02.12. - 31.12.1955

01.02.2015

01.03.2015

01.04.2015

01.05.2015

 

64 J. + 4 M.

59 J. + 4 M.

am 01.01.1951

02.01. - 01.02.1951

02.02. - 01.03.1951

02.03. - 31.03.1951

am 01.01.1956

02.01. - 01.02.1956

02.02. - 01.03.1956

02.03. - 31.03.1956

01.06.2015

01.07.2015

01.08.2015

01.09.2015

64 J. + 5 M.

59 J. + 5 M.

am 01.04.1951

02.04. - 01.05.1951

02.05. - 01.06.1951

02.06. - 30.06.1951

am 01.04.1956

02-04. - 01.05.1956

02.05. - 01.06.1956

02.06. - 30.06.1956

01.10.2015

01.11.2015

01.12.2015

01.01.2016

 

64 J. + 6 M.

59 J. + 6 M.

am 01.07.1951

02.07. - 01.08.1951

02.08. - 01.09.1951

02.09. - 30.09.1951

am 01.07.1956

02.07. - 01.08.1956

02.08. - 01.09.1956

02.09. - 30.09.1956

01.02.2016

01.03.2016

01.04.2016

01.05.2016

 

64 J. + 7 M.

59 J. + 7 M.

am 01.10.1951

02.10. - 01.11.1951

02.11. - 01.12.1951

02.12. - 31.12.1951

am 01.10.1956

02.10. - 01.11.1956

02.11. - 01.12.1956

02.12. - 31.12.1956

01.06.2016

01.07.2016

01.08.2016

01.09.2016

 

64 J. + 8 M.

59 J. + 8 M.

am 01.01.1952

02.01. - 01.02.1952

02.02. - 01.03.1952

02.03. - 31.03.1952

am 01.01.1957

02.01. - 01.02.1957

02.02. - 01.03.1957

02.03. - 31.03.1957

01.10.2016

01.11.2016

01.12.2016

01.01.2017

 

64 J. + 9 M.

59 J. + 9 M.

am 01.04.1952

02.04. - 01.05.1952

02.05. - 01.06.1952

02.06. - 30.06.1952

am 01.04.1957

02.04. - 01.05.1957

02.05. - 01.06.1957

02.06. - 30.06.1957

01.02.2017

01.03.2017

01.04.2017

01.05.2017

 

64 J. + 10 M.

59 J. + 10 M.

am 01.07.1952

02.07. - 01.08.1952

02.08. - 01.09.1952

02.09. - 30.09.1952

am 01.07.1957

02.07. - 01.08.1957

02.08. - 01.09.1957

02.09. - 30.09.1957

01.06.2017

01.07.2017

01.08.2017

01.09.2017

 

64 J. + 11 M.

59 J. + 11 M.

ab 01.10.1952

ab 01.10.1957

 

65 J.

60 J.

 

 

3.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____KorridorpensionKorridor:pension

Diese Pension ist im Allgemeinen Pensionsrecht (APG) geregelt. Sie gilt jedoch auch für vor dem 1.1.1955 geborenen Versicherten. Die Korridorpension ermöglicht einen Pensionsantritt mit Vollendung des 62. Lebensjahres und ist daher de facto derzeit nur für Männer relevant Frauen, die bis 1.12.1965 geboren wurden, haben mit 62 das Antrittsalter für die reguläre Alterspension erreicht.

Anspruchsvoraussetzungen

 

Für eine Korridorpension gelten die gleichen Wegfallsbestimmungen wie für eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer.

Pensionsberechnung

Höhe der Korridorpension

für vor dem 1.1.1955 geborenen Personen.

Entsprechend der Anzahl der Versicherungsmonate gebührt ein Prozensatz der (Gesamt)Bemessungsgrundlage als Leistung:

für je 12 Versicherungsmonate gebühren bei einem Stichtag

im Kalenderjahr 2006

1,88 Steigerungspunkte

im Kalenderjahr 2007

1,84 Steigerungspunkte

im Kalenderjahr 2008

1,80 Steigerungspunkte

ab dem Kalenderjahr 2009 1,78 Steigerungspunkte

Jene Personen, die die Anspruchsvoraussetzungen für eine Korridorpension in einem der Jahre 2006 bis 2008 ('Stichtagsprinzip') erfüllen, jedoch die Pension erst im Jahr 2009 oder später in Anspruch nehmen, bleiben die dem jeweiligen Kalenderjahr zugeordneten Steigerungspunkte gewahrt. Bei Anwendung der Steigerungspunkte aus den Jahren 2006 - 2008 darf die Leistung, mit Ausnahme eines besonderen Steigerungsbetrages, 80% der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage nicht übersteigen. Liegen jedoch mehr als 45 Versicherungsjahre vor ist die Leistung mit Ausnahme eines besonderen Steigerungsbetrages unter Zugrundelegung des Prozentsatzes von 1,78 für je 12 Versicherungsmonate und der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage zu begrenzen. Die ermittelte Leistung ist um einen Abschlag im Ausmaß von 0,35% pro Monat zu vermindern, und zwar

Zum Vergleich ist eine Berechnung der Leistung nach der Rechtslage zum 31.12.2003 unter Berücksichtigung der Verlustdeckelung durchzuführen.

Korridor-AbschlagKorridor:Abschlag: Die höhere der beiden Leistungen ist um 0,175% pro Monat zu vermindern, und zwar

 

Höhe der Korridorpension

für nach dem 31.12.1954 geborenen Personen

Die Höhe der Korridorpension ist unter Anwendung der Parallelrechnung zu ermitteln.

3.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____SchwerarbeitspensionSchwerarbeitspension

Eine Schwerarbeitspension kann frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, wenn und sobald:

Waren die Anspruchsvoraussetzungen für eine Schwerarbeitspension zu einem früheren Zeitpunkt bereits einmal erfüllt, so bleibt der Anspruch auf diese Pension auch für einen späteren Stichtag gewahrt.

Für Frauen greift die Schwerarbeitspension erst ab dem Jahr 2024. Davor besteht die Möglichkeit, mit der Vollendung des 60. Lebensjahres in die Alterspension oder vorher in die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer zu gehen.

Nach der Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz gelten folgende Tätigkeiten als Schwerarbeit:

4      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____SonderruhegeldSonderruhegeld:Nachtschichtschwerarbeiter (nur für Nachtschichtschwerarbeiter)

Das Sonderruhegeld ist eine Leistung nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz und ist einer vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer gleichzuhalten. Für jeden Nachtschwerarbeitsmonat hat der Dienstgeber einen Nachtschwerarbeitsbeitrag in der Höhe von 2% der Beitragsgrundlage zu entrichten. Ein Nachtschwerarbeitsmonat liegt vor, wenn der Dienstnehmer im betreffenden Kalendermonat mindestens an 6 Arbeitstagen Nachtschwerarbeit leistet.

Nachtschwerarbeit liegt vor, wenn folgende zwei Voraussetzungen zusammentreffen:

Anspruchsvoraussetzungen

Eintritt des Versicherungsfalls:

Halbdeckung:

Wegfallsbestimmung:

5      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfälle der geminderten Arbeitsfähigkeit (Invaliditäts- und BerufsunfähigkeitspensionBerufs:unfähigkeitspensionenInvaliditätspension)

Für ArbeiterInnen gilt der Begriff "Invalidität", für Angestellte der Begriff "Berufsunfähigkeit". Invalidität oder Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Versicherte aus Gesundheitsgründen mindestens 6 Monate außerstande sind, einem regelmäßigen Erwerb nachzugehen.

Anspruchsvoraussetzungen

Die Wartezeit entfällt, wenn

5.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____BerufsschutzBerufs:schutz und Verweisung

War der/die Versicherte als ArbeiterIn in den letzten 15 Jahren mindestens 7,5 Jahre in einem erlernten oder angelernten Lehrberuf tätig, so ist eine Verweisung nur auf eine ähnliche Tätigkeit in diesem Berufsfeld zulässig. War der/die Versicherte nicht überwiegend in einem Lehrberuf tätig (Hilfsarbeiter), erfolgt die Verweisung auf alle Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der/die Angestellte aus Gesundheitsgründen mindestens 6 Monate außerstande ist, den bisherigen oder einen ähnlichen Beruf auszuüben (Verweisung auf die nächst niedrigere Kollektivvertragsstufe).

Berufsschutz für 57-Jährige

Versicherte sind invalid/berufsunfähig, wenn sie das 57. Lebensjahr vollendet haben und aus Gesundheitsgründen der Tätigkeit nicht mehr nachgehen können, die sie in den letzten 15 Jahren vor dem Pensionsstichtag mindestens durch 10 Kalenderjahre ausgeübt haben. Dabei sind zumutbare Änderungen dieser Tätigkeit zu berücksichtigen.

5.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Besonderer Fall des Eintritts der Invalidität bzw Berufsunfähigkeit

Einen Anspruch auf Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspension haben auch Personen, die bereits vor der erstmaligen Aufnahme einer Beschäftigung als invalid bzw berufsunfähig anzusehen waren, dennoch aber mindestens 120 Beitragsmonate der Pflichtversicherung erworben haben und eine weitere Verschlechterung des Gesundheits­zustandes sie zum Ausscheiden aus der Beschäftigung zwingt.

5.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____HärtefallregelungHärtefallregelung

Voraussetzungen sind: Die Vollendung des 50. Lebensjahres Arbeitslosenmeldung im letzten Jahr vor dem Stichtag 360 Versicherungsmonate, davon 240 aufgrund von Erwerbstätigkeit. Ein Leistungskalkül für nur mehr leichte Tätigkeiten mit notwendigem Haltungswechsel unter durchschnittlichem Zeitdruck. Die Prognose, dass ein Arbeitsplatz innerhalb eines Jahres nicht gefunden werden kann.

5.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Hemmung des Leistungsanfalls

Für den Anfall einer Pension aus dem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit ist die Aufgabe der Tätigkeit oder eine Karenzierung erforderlich. Sie fällt daher mit dem Stichtag oder mit dem Tag nach der formalen Beendigung der Tätigkeit an, aufgrund der Invalidität vorliegt.

5.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Zusammentreffen von Pensions- und Erwerbseinkommen

Invaliditäts- bzw Berufsunfähigkeitspensionen mit einem Stichtag ab 1.1.2001 werden bei einem Zusammentreffen mit einem Erwerbseinkommen über der Geringfügigkeitsgrenze zu Teilpensionen. Bis zu einem monatlichen Gesamteinkommen (das ist die Summe aus Pension und Erwerbseinkommen) von € 1.049,65 (2011) erfolgt keine Anrechnung. Übersteigt das Gesamteinkommen diesen Betrag, wird die Leistung um einen Anrechnungsbetrag vermindert.

Dieser beträgt 2011 für den Teil des Gesamteinkommens von

über € 1.049,65 bis € 1.574,52:

30%

über € 1.574,52 bis € 2.099,29:

40%

über € 2.099,29:

50%

Der Anrechnungsbetrag darf jedoch weder das Erwerbseinkommen noch 50% des Steigerungsbetrages (Pensionseinkommen) übersteigen.

Eine Neufeststellung der Teilpension erfolgt

5.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____RehabilitationRehabilitation

Jeder Pensionsantrag ist vorrangig als Antrag auf eine Rehabilitationsmaßnahme zu werten. Es ist zu prüfen, ob durch eine zweckmäßige und zumutbare berufliche Rehabilitation auf Dauer Invalidität (Berufsunfähigkeit) vermieden werden kann und eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt mit hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden kann. Bei Prüfung der Maßnahmen sind das Alter, die Ausbildung, die Qualifikation sowie die Neigung, die physische und psychische Eignung zu berücksichtigen.

6      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Versicherungsfall des Todes (HinterbliebenenpensionenHinterbliebenenpension)

Die Leistungen der Pensionsversicherung aus dem Versicherungsfall des Todes des Versicherten sind die Hinterbliebenenpensionen:

6.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Witwen-/WitwerpensionWitwen-/Witwer:pension

Anspruch auf Witwen-/Witwerpension haben Witwen/Witwer sowie frühere Ehepartner von verstorbenen Versicherten,

Für die Erfüllung der Wartezeit gelten die Regelungen der geminderten Arbeitsfähigkeit(!).

Anfall der Pension

Wird der Antrag innerhalb von 6 Monaten nach dem Tod des/der Ver­sicherten gestellt, beginnt die Witwen-/Witwerpension mit dem Tag nach dem Todestag. Bei einer späteren Antragstellung ist der Antragstag zugleich der Pensionsbeginn.

Befristete Witwen-/Witwerpension

Der Anspruch auf Witwen-/Witwerpension besteht nach dem Tod des Ehepartners nur für die Dauer von 30 Kalendermonaten, wenn:

Unbefristete Witwen-/Witwerpension

Die Witwen-/Witwerpension gebührt unbefristet, wenn:

Höhe der Witwen-/Witwerpension

Die Witwen-/Witwerpension beträgt 0% bis 60% der Pension des Ver­storbenen. Die Berechnungsgrundlage des Prozentsatzes hängt davon ab, welcher der beiden Ehepartner in den letzten beiden oder den letzten 4 Kalenderjahren vor dem Zeitpunkt des Todes des/der Verstorbenen ein höheres Erwerbseinkommen (Erwerbsersatzeinkommen) erzielt hat. Personen, deren Erwerbseinkommen (Erwerbsersatzeinkommen) das Doppelte der Höchstbeitragsgrundlage erreicht (2011 monatlich € 8.400,-) erhalten keine Witwen-/Witwerpension. Hat jemand nach der Scheidung Anspruch auf Unterhalt, ist die Höhe der Witwen-/Witwerpension mit der Höhe der Unterhaltsverpflichtung begrenzt.

Formel für die Berechnung des Prozentsatzes der Witwen/Witwerpension

 

formula_

 

Schutzbestimmung für finanziell Schwache

Ist bei einer Hinterbliebenenpension unter 60% das monatliche Gesamteinkommen des Überlebenden niedriger als € 1.716,63 (2011), wird die Hinterbliebenenpension so weit erhöht, bis entweder dieser Betrag oder 60% erreicht werden.

6.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____WaisenpensionWaisen:pension

Anspruch auf Waisenpension haben nach dem Tod von Versicherten:


Höhe der Waisenpension

Die Waisenpension beträgt:

6.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Abfindung

Wenn Hinterbliebenenpensionen mangels Erfüllung der Wartezeit nicht gebühren, jedoch mindestens ein Beitragsmonat vorliegt, haben Witwen/Witwer und Kinder von Verstorbenen Anspruch auf Abfindung.

7      ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:______NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__3____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____PensionsberechnungsgrundlagenPensions:berechnungsgrundlage

Die Bestimmungen des Allgemeinen Pensionsgesetzes (APG) finden auf die Pensionsberechnung nur in besonderen Einzelfällen aus dem Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit Anwendung.

Die Höhe der Pension hängt nach dem ASVG von vier Faktoren ab:

7.1        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Schutzbestimmung für die Pensionshöhe

Die eintretenden Pensionsverluste durch die Pensionssicherungsreform 2003 sind gedeckelt. Es sind zwei Pensionsberechnungen durchzuführen:

Die endgültige Pensionshöhe darf einen gewissen Prozentsatz der Pension nach Rechtslage 2003 nicht unterschreiten. Die Prozentsätze werden zwischen 2004 und 2024 schrittweise verringert (siehe Tabelle).

 

2004

95,00%

2014

92,50%

2005

94,75%

2015

92,25%

2006

94,50%

2016

92,00%

2007

94,25%

2017

91,75%

2008

94,00%

2018

91,50%

2009

93,75%

2019

91,25%

2010

93,50%

2020

91,00%

2011

93,25%

2021

90,75%

2012

93,00%

2022

90,50%

2013

92,75%

2023

90,25%

 


7.2        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage wird aus einer bestimmten Zahl der höchsten aufgewerteten monatlichen Gesamtbeitragsgrundlagen errechnet. Diese werden addiert und durch die um 1/6 erhöhte Zahl der herangezogenen Beitragsmonate dividiert. Der Quotient ist die Bemessungsgrundlage.

Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage bleiben außer Ansatz:

7.3        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Bemessungszeitraum

Die Länge des Bemessungszeitraumes hängt vom Kalenderjahr des Pensionsstichtages ab. Für die Pensionsberechnung nach Rechtslage 2003 gilt folgendes:

 

2008

192 Beitragsmonate

2015

206 Beitragsmonate

2009

194 Beitragsmonate

2016

208 Beitragsmonate

2010

196 Beitragsmonate

2017

210 Beitragsmonate

2011

198 Beitragsmonate

2018

212 Beitragsmonate

2012

200 Beitragsmonate

2019

214 Beitragsmonate

2013

202 Beitragsmonate

2020

216 Beitragsmonate

2014

204 Beitragsmonate

 

 

Bei Inanspruchnahme der Pension zum Regelalterspensionsalter gilt ein Bemessungszeitraum von 180 Beitragsmonaten.

 

Für die Berechnung der Pension nach dem im Jahr des Stichtages geltenden Rechtslage gilt:

 

2008

240 Beitragsmonate

(16 Jahre)

2019

372 Beitragsmonate

(27 Jahre)

2009

252 Beitragsmonate

(17 Jahre)

2020

384 Beitragsmonate

(28 Jahre)

2010

264 Beitragsmonate

(18 Jahre)

2021

384 Beitragsmonate

(29 Jahre)

2011

276 Beitragsmonate

(19 Jahre)

2022

408 Beitragsmonate

(30 Jahre)

2012

288 Beitragsmonate

(20 Jahre)

2023

420 Beitragsmonate

(31 Jahre)

2013

300 Beitragsmonate

(21 Jahre)

2024

432 Beitragsmonate

(32 Jahre)

2014

312 Beitragsmonate

(22 Jahre)

2025

444 Beitragsmonate

(33 Jahre)

2015

324 Beitragsmonate

(23 Jahre)

2026

456 Beitragsmonate

(34 Jahre)

2016

336 Beitragsmonate

(24 Jahre)

2027

468 Beitragsmonate

(35 Jahre)

2017

348 Beitragsmonate

(25 Jahre)

2028

480 Beitragsmonate

(36 Jahre)

2018

360 Beitragsmonate

(26 Jahre)

 

 

 

 

Der Bemessungszeitraum wird verkürzt:

7.4        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Ermittlung der monatlichen Gesamtbeitragsgrundlage

Es werden alle Bezüge die innerhalb eines Kalenderjahres, für die Pensionsversicherungsbeiträge geleistet wurden (einschließlich der Sonderzahlungen herangezogen und durch die Zahl der Beitragsmonate dividiert.

Der Quotient ist die unaufgewertete monatliche Gesamtbeitragsgrundlage.

 

formula_

 

 

Die monatliche Gesamtbeitragsgrundlage für Beitragsmonate der freiwilligen Versicherung ist die Beitragsgrundlage, von welcher der Beitrag zur freiwilligen Versicherung in der Pensionsversicherung entrichtet wurde. Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage weden die Pensionsversicherungsbeiträge nur bis zur Höhe der monatlichen Höchstbeitragsgrund­lage herangezogen.

Die monatliche HöchstbeitragsgrundlageHöchstbeitragsgrundlage betrug:

 

1975

ATS 11.700

€ 850,27

1994

ATS 36.000

€ 2.616,22

1976

ATS 13.200

€ 959,28

1995

ATS 37.800

€ 2.747,03

1977

ATS 15.000

1.090,09

1996

ATS 39.000

€ 2.834,24

1978

ATS 16.800

€ 1.220,90

1997

ATS 40.800

€ 2.965,05

1979

ATS 18.600

€ 1.351,71

1998

ATS 42.000

€ 3.052,26

1980

ATS 19.500

€ 1.417,12

1999

ATS 42.600

3.095,05

1981

ATS 20.400

€ 1.482,53

2000

ATS 43.200

€ 3.139,47

1982

ATS 21.600

€ 1.569,73

2001

ATS 44.400

€ 3.226,67

1983

ATS 22.800

€ 1.656,94

2002

 

€ 3.270,00

1984

ATS 24.000

€ 1.744,15

2003

 

€ 3.360,00

1985

ATS 24.600

€ 1.787,75

2004

 

€ 3.450,00

1986

ATS 25.800

€ 1.874,96

2005

 

€ 3.630,00

1987

ATS 26.400

1.918,56

2006

 

€ 3.750,00

1988

ATS 27.600

€ 2.005,77

2007

 

€ 3.840,00

1989

ATS 28.200

€ 2.049,37

2008

 

€ 3.930,00

1990

ATS 28.800

€ 2.092,98

2009

 

4.020,00

1991

ATS 30.000

€ 2.180,19

2010

 

€ 4.110,00

1992

ATS 31.800

€ 2.311,00

2011

 

€ 4.200,00

1993

ATS 33.600

€ 2.441,81

 

 

 

Die Höchstbeitragsgrundlage für Sonderzahlungen ist das Doppelte der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage.

7.5        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Aufwertungsfaktoren

Die in der Vergangenheit liegenden Gesamtbeitragsgrundlagen werden mit dem Aufwertungsfaktor multipliziert. Je weiter die Gesamtbetragsgrundlagen zurückliegen, desto höher ist der Aufwertungsfaktor.


Bei einem im Jahre 2010 liegenden Stichtag gelten folgende Aufwertungsfaktoren:

 

1975

2,612

1993

1,298

1976

2,455

1994

1,269

1977

2,315

1995

1,233

1978

2,202

1996

1,204

1979

2,105

1997

1,204

1980

2,012

1998

1,189

1981

1,916

1999

1,171

1982

1,852

2000

1,165

1983

1,802

2001

1,154

1984

1,742

2002

1,143

1985

1,676

2003

1,138

1986

1,639

2004

1,126

1987

1,603

2005

1,109

1988

1,573

2006

1,082

1989

1,537

2007

1,066

1990

1,472

2008

0,047

1991

1,407

2009

0,015

1992

1,351

2010

1,000

 

Die Aufwertungsfaktoren für Beitragsgrundlagen der Jahre 1996 und 1997 sind gleich hoch und bleiben konstant. Für Beitragsgrundlagen des Jahres 2010 gibt es bei einem im Jahr 2011 liegenden Stichtag keinen Aufwertungsfaktor.

7.6        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Prozentsatz

Gemäß Rechtslage 31.12.2003 beträgt der Prozentsatz pro Versicherungsjahr 2% der Bemessungsgrundlage.

Prozentsatz nach der Pensionssicherungsreform 2003

Ab dem Jahre 2009 beträgt der Prozentsatz pro Versicherungsjahr 1,78% der Bemessungsgrundlage. Sind die Anspruchsvoraussetzungen für eine vorzeitige Alterspension oder einer Regelalterspension schon zwischen 2004 und 2008 erfüllt, aber die Pension später in Anspruch genommen, bleiben die im jeweiligen Jahr geltenden Prozentpunkte erhalten.

Das sind:

im Jahre 2004:

1,96 Prozentpunkte

im Jahre 2005:

1,92 Prozentpunkte

im Jahre 2006:

1,88 Prozentpunkte

im Jahre 2007:

1,84 Prozentpunkte

im Jahre 2008:

1,80 Prozentpunkte

ab dem Jahr 2009:

1,78 Prozentpunkte

Kommt ein höherer Prozentsatz als 1,78% zur Anwendung darf der Steigerungsbetrag 80% der höchsten Bemessungsgrundlage nicht überschritten werden.

7.7        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Sonderbestimmung für die Invaliditäts-/Berufs-unfähigkeitspensionBerufs:unfähigkeitspensionInvaliditätspension

Liegt der Stichtag einer Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension vor Vollendung eines bestimmten Alters, werden für die Berechnung der Pension den erworbenen Versicherungsmonaten weitere Monate hin­zugerechnet. Hinzugerechnet wird die Zahl der Monate, um die der Versicherte jünger ist als das festgesetzte Hinzurechnungsalter. Sobald die Leistung nach Abzug der Abschläge 60% der Bemessungsgrundlage erreicht, werden keine Versicherungsmonate mehr hinzugerechnet. Das Hinzurechnungsalter ist ist ab 2009 auf das vollendete 60. Lebensjahr.

7.8        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Abschlag der Pension vor dem Regelpensionsalter

Wird die Pension vor dem Regelpensionsalter in Anspruch genommen, erfolgt ein Abschlag. Dieser beträgt ab 1.1.2004 pro Jahr der früheren Inanspruchnahme der Pension 4,2% der Leistung, pro Monat 0,35%. Der Maximalabschlag ist mit 15% der Leistung begrenzt.

7.9        ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____"HacklerregelungHacklerregelung" (Langzeitversicherte)

Die Hacklerregelung gilt

Werden die Anspruchsvoraussetzungen für die "Hacklerregelung" bis zum Ende des Jahres 2010 erfüllt, ist die Pensionsberechnung nach der Pensionssicherungsreform 2003 im Regelfall günstiger (kein Abschlag) als die gemäß der Vergleichspension. Bei der Ermittlung des Prozentsatzes gemäß der Pensionssicherungsreform 2003 ist zu unterscheiden, ob mehr als 45 Versicherungsjahre oder höchstens 45  Versicherungsjahre vorhanden sind.

Es sind mehr als 45 Versicherungsjahre vorhanden:

Pro Versicherungsjahr gebühren 1,78% (ohne Limitierung).

Es sind höchstens 45 Versicherungsjahre vorhanden:

Es gebühren pro Versicherungsjahr

bis zum Jahre 2007:

2,0%

im Jahre 2008:

1,95%

im Jahre 2009:

1,90%

im Jahre 2010:

1,85%

ab Jahre 2011:

1,78%

insgesamt höchstens 80% der Bemessungsgrundlage.

Verlängerung des abschlagfreien Pensionsantritts

Die Geltungsdauer der Bestimmungen über den abschlagsfreien Pensionsantritt für Langzeitversicherte (=Hacklerregelung) mit 55  Jahren (Frauen) bzw 60 Jahren (Männer) wurde gemäß dem Sozialrechtsänderungsgesetz (SRÄG 2008) um weitere 3 Jahre bis Ende 2013 verlängert. Danach gilt die Abschlagsfreiheit Männer mit Geburtsdatum zwischen 1.10.1952 und 31.12.1953 und Frauen zwischen 1.10.1957 und 31.12.1958.

7.10     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Honorierung von KindererziehungsmonatenKindererziehungsmonate

Kindererziehungsmonate werden nicht von der individuellen Bemessungsgrundlage honoriert, sondern von der gesetzlich festgelegten Kindererziehungsbemessungsgrundlage. Diese ist bei der Berechnung im Vergleichsrecht 2003 identisch mit dem Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende: € 793,40. In der geltenden Rechtslage ist die Be­messungsgrundlage € 920,34 (2011), im Pensionskonto € 1.560,98.

7.11     ____LISTNUMBERINFO_BEGIN:NumberFormat__:__.____NUMBERINFOSEP____NumberPosition__:__0____NUMBERINFOSEP____NumberBullet__:__Arabic____NUMBERINFOSEP____ListLevel__:__4____NUMBERINFOSEP____;LISTNUMBERINFO_END____Zuschläge zur Pension

Zur Pension können folgende Zuschläge gewährt werden:

Anspruch auf KinderzuschussKinder:zuschuss

Pensionsbezieher, die für Kinder zu sorgen haben, erhalten pro Kind einen Kinderzuschuss in der Höhe von € 29,07 (2011). Für ein Kind gebührt zu einer Pension der Kinderzuschuss entweder zur Pension des Vaters oder der Mutter. Anspruch auf Kinderzuschuss besteht für jene Kinder, die bei Tod des Pensionisten/der Pensionistin Anspruch auf Waisenpension hätten.

AusgleichszulageAusgleichszulage

Die Ausgleichszulage ist eine Zulage zur Pension und dem Grunde nach eine Sozialhilfeleistung. Die Ausgleichszulage garantiert, dass jeder Pensionsbezieher, solange er seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, über ein Mindesteinkommen in Höhe des Richtsatzes verfügt.

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